Warum kalte Wände den Raum kalt machen
Wir empfinden Wärme aus Lufttemperatur und der Strahlung der umgebenden Flächen. Eine kalte Wand entzieht dem Körper Strahlungswärme. Der Raum wirkt zugig, obwohl kein Fenster offen ist. Viele drehen dann das Thermostat auf, das kostet Energie und löst die Ursache nicht.
Der Taupunkt als Maßstab
Bei 20 °C Raumluft und 60 % relativer Feuchte liegt der Taupunkt bei rund 12 °C. Eine Wandfläche knapp darüber ist trotzdem kritisch: Rechnerisch herrscht an einer 13,0 °C kalten Oberfläche eine relative Feuchte von etwa 94 %. Als Faustregel gelten dauerhaft mehr als 80 % an der Oberfläche als Schimmelrisiko (DIN 4108-2).
Was gemessen wurde
Beim Mehrfamilienhaus Baujahr 1960 stieg die Innenoberfläche der Außenwand nach der Beschichtung mit 1 mm PScoat von 13,0 auf 19,7 °C, der U-Wert fiel von 2,63 auf 0,096 W/(m²K). Mit denselben Raumbedingungen (20 °C, 60 %) sinkt die rechnerische Oberflächenfeuchte damit von etwa 94 % auf rund 61 %. Das Beispiel zeigt die Größenordnung; Ihr Gebäude rechnet der Adressrechner.
Der richtige Ablauf
- Erst messen: Oberflächentemperatur der Außenwände und Ecken, Wärmebild falls vorhanden.
- Kalte oder feuchte Wand? Kondensat an kalten Flächen ist ein Temperaturproblem, Durchfeuchtung von außen ein Abdichtungsproblem.
- Außen beschichten, wo es geht: Die Wand wird insgesamt wärmer und bleibt diffusionsoffen (V1). Wo außen nichts möglich ist, übernimmt PScoat ECI Interior die Innenseite; für einzelne Wärmebrücken gibt es das Wärmebrücken-Paket (Anti-Schimmel).
- Wärmebrücken wie Laibungen, Ecken und Heizkörpernischen mitbehandeln.
Belege
CE nach EN 15824 (Leistungserklärung PSC250T-2026-01) · TÜV NORD Verified Product, Zeichen-ID 141649 · U-Wert-Garantie je Paket · Messungen · Alle Nachweise und Objektstudien